Deine Kundin steht abends um zehn vorm Handy, will einen Termin, findet deine Website und dann: eine Telefonnummer. Anrufen kann sie erst morgen um neun. Bis dahin hat sie bei jemandem gebucht, der eine Buchungsseite hatte.
Genau das verhinderst du mit einer eigenen Buchungsseite, direkt auf deiner Website. Klingt technisch, ist es aber kaum. Wenn du einen Text auf deiner Seite ändern kannst, schaffst du auch das hier. Schritt für Schritt.
Was ist eine eigene Buchungsseite überhaupt?
Eine Buchungsseite ist die Online-Version deines Terminbuchs, unter einer eigenen Adresse wie `dein-name.terminkasten.de`. Kunden sehen deine Leistungen, freie Zeiten und buchen selbst, rund um die Uhr, ohne dass du ans Telefon musst.
Du kannst diese Seite auf zwei Arten nutzen, und am besten kombinierst du beide:
- Als eigene Adresse zum Teilen: Den Link `dein-name.terminkasten.de` packst du überall hin, wo Kunden dich finden.
- Eingebettet in deine Website: Die Buchung erscheint direkt auf deiner Seite, ohne dass der Kunde wegklicken muss.
Der Unterschied für den Kunden: Bei der eingebetteten Variante bleibt er auf deiner Website und bucht mittendrin. Das fühlt sich an wie aus einem Guss.
Wie bettest du die Buchungsseite per iframe ein?
Über einen sogenannten iframe, einen kleinen Code-Schnipsel, der deine Buchungsseite in eine bestehende Seite einbaut. Du kopierst ihn einmal, fügst ihn ein, fertig. So läuft es in der Praxis:
1. Buchungsseite einrichten. Leistungen, Zeiten und Preise im Tool anlegen, sodass die Seite unter `dein-name.terminkasten.de` erreichbar ist.
2. Einbettungscode kopieren. Im Tool findest du einen Bereich wie „Einbetten" oder „Website-Integration" mit einem fertigen iframe-Code. Der sieht ungefähr so aus: ``.
3. In deine Website einfügen. In WordPress fügst du einen Block „Individuelles HTML" ein und setzt den Code hinein. Bei Jimdo, Wix oder Squarespace heißt das Element „HTML einbetten" oder „Code". Einfügen, speichern.
4. Testen. Ruf die Seite auf dem Handy und am Rechner auf. Passt die Höhe? Lässt sich durchbuchen? Fertig.
Das Ganze dauert bei den meisten Baukästen keine zehn Minuten. Du brauchst keinen Entwickler und keine Programmierkenntnisse. Wenn du je ein Bild oder ein YouTube-Video auf deiner Seite eingebunden hast, kennst du das Prinzip schon.
Worauf musst du bei der Domain-Freigabe achten?
Darauf, dass dein Buchungstool deine Website-Adresse kennt und erlaubt. Aus Sicherheitsgründen lässt sich ein iframe nicht überall einbetten, sondern nur dort, wo es freigegeben ist.
Konkret heißt das: In den Einstellungen deines Buchungstools trägst du deine Domain ein, etwa `www.mein-salon.de`, damit die Buchungsseite dort angezeigt werden darf. Fehlt diese Freigabe, bleibt der Rahmen auf deiner Seite leer oder zeigt eine Fehlermeldung. Kein Drama, nur ein Häkchen, das man leicht vergisst.
Zwei weitere Kleinigkeiten aus der Praxis:
- Nutz die verschlüsselte Adresse (`https://`), sonst mault der Browser.
- Denk an beide Schreibweisen, mit und ohne `www`, falls deine Seite über beide erreichbar ist.
Neben der Website gehört der Link an jede Stelle, an der Kunden auf dich stoßen. Bei Instagram in die Bio und in die Story („Link zum Buchen"). Ins Google-Unternehmensprofil als Buchungslink, sodass Leute direkt aus der Google-Suche buchen. In die E-Mail-Signatur, auf die WhatsApp-Visitenkarte, auf den QR-Code am Empfang. Ein Link, überall derselbe.
Bei TerminKasten bekommst du genau das: eine eigene Buchungsseite unter `dein-name.terminkasten.de`, die du per iframe in jede Website einbettest oder einfach als Link teilst. Die Domain-Freigabe stellst du mit ein paar Klicks ein, DSGVO-konform und mit Servern in Deutschland. Ob du dich für Einbetten oder Verlinken entscheidest, ist reine Geschmackssache, beides ist in Minuten erledigt.
Was, wenn du gar keine eigene Website hast?
Dann brauchst du auch keine. Die Buchungsseite unter `dein-name.terminkasten.de` ist selbst schon eine vollwertige Seite, die du direkt teilen kannst. Für viele kleine Betriebe ist das sogar die schnellere Lösung: keine Website pflegen, kein Baukasten, einfach den Link nutzen.
Setz ihn dahin, wo deine Kunden ohnehin schon sind. In die Instagram-Bio als „Jetzt Termin buchen". Ins Google-Unternehmensprofil, damit Leute direkt aus der Kartensuche buchen. Auf einen QR-Code fürs Schaufenster oder den Tresen, den man mit dem Handy scannt und sofort im Kalender landet.
Eine Website kannst du später immer noch bauen und die Buchungsseite dann einbetten. Umgekehrt gilt: Wer heute schon eine Adresse zum Teilen hat, verliert keine abendliche Buchung, nur weil die eigene Homepage noch fehlt.
Häufige Fragen
Brauche ich Programmierkenntnisse, um die Buchungsseite einzubinden?
Nein. Du kopierst einen fertigen Code-Schnipsel und fügst ihn in ein HTML-Feld deiner Website ein. Jeder gängige Baukasten wie WordPress, Wix, Jimdo oder Squarespace hat dafür ein passendes Element. Zehn Minuten, kein Entwickler.
iframe einbetten oder nur den Link teilen, was ist besser?
Beides hat seinen Platz. Der eingebettete iframe hält den Kunden auf deiner Website, der Link funktioniert überall dort, wo du keine eigene Seite hast, etwa in der Instagram-Bio oder im Google-Profil. Die meisten nutzen beides parallel.
Warum wird meine Buchungsseite nicht angezeigt?
Meist fehlt die Domain-Freigabe. Trag deine Website-Adresse in den Einstellungen des Buchungstools ein, damit die Seite dort eingebettet werden darf. Prüf außerdem, ob du `https://` verwendest und die Adresse richtig geschrieben ist.
Funktioniert die eingebettete Buchung auch auf dem Handy?
Ja, sofern deine Buchungsseite für mobile Geräte gemacht ist, was heute Standard ist. Teste sie trotzdem einmal selbst am Handy, denn die meisten deiner Kunden buchen genau dort, abends auf dem Sofa.
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Eine Buchungsseite, die keiner findet, bucht auch keiner. Der Code ist in zehn Minuten eingebaut, aber der eigentliche Hebel ist die Verteilung: Website, Instagram, Google, Signatur. Setz den Link einmal überall hin, und deine Kundin von eben bucht nicht mehr bei jemand anderem, sondern um zehn Uhr abends bei dir.
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