für die Nutzung der SaaS-Plattform TerminKasten durch Dienstleister (B2B)
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") gelten für die Nutzung der SaaS-Plattform TerminKasten(nachfolgend "Plattform"), bereitgestellt von Doppelklick – Agentur für "NEUE" Medien Kevin Kellermann, Wiemelhauser Straße 381, 44799 Bochum (nachfolgend "Anbieter").
(2) Die AGB gelten gegenüber Unternehmern im Sinne von § 14 BGB (nachfolgend "Dienstleister" oder "Kunde"), die die Plattform zur Verwaltung und Buchung von Terminen nutzen.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Dienstleisters werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn und soweit der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
(4) Es gilt die jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung dieser AGB.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Der Anbieter stellt dem Dienstleister eine cloudbasierte Online-Plattform zur Terminbuchung mit integrierter Zahlungsabwicklung und No-Show-Schutz zur Verfügung (Software as a Service).
(2) Die Plattform umfasst insbesondere folgende Funktionen:
- Online-Terminbuchungsseite für Endkunden des Dienstleisters
- Verwaltung von Services, Mitarbeitern, Öffnungszeiten und Buchungen
- Automatische Terminbestätigungen und -erinnerungen per E-Mail und SMS
- Zahlungsabwicklung über Stripe Connect (Anzahlungen, Karte hinterlegen, No-Show-Gebühren)
- Kundenverwaltung und Buchungshistorie
- Dashboard mit Umsatz- und Buchungsstatistiken
(3) Der genaue Leistungsumfang richtet sich nach dem vom Dienstleister gewählten Tarif (siehe § 4).
§ 3 Registrierung und Nutzerkonto
(1) Die Nutzung der Plattform setzt eine Registrierung voraus. Der Dienstleister ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen.
(2) Der Dienstleister ist für die Geheimhaltung seiner Zugangsdaten selbst verantwortlich. Er haftet für alle Aktivitäten, die unter seinem Nutzerkonto vorgenommen werden, es sei denn, er weist nach, dass ein Dritter die Zugangsdaten ohne sein Verschulden erlangt hat.
(3) Der Dienstleister ist verpflichtet, den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn er Kenntnis von einem Missbrauch seines Nutzerkontos erlangt.
(4) Der Anbieter behält sich das Recht vor, Registrierungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
§ 4 Leistungsbeschreibung
(1) Die Plattform wird in folgenden Tarifen angeboten:
Starter (39 EUR/Monat)
- 1 Mitarbeiter
- Bis zu 5 Services
- Online-Terminbuchung
- E-Mail-Bestätigungen und -Erinnerungen
- Grundlegende Zahlungsoptionen
Professional (59 EUR/Monat)
- Bis zu 5 Mitarbeiter
- Unbegrenzte Services
- Alle Starter-Funktionen
- SMS-Erinnerungen
- Erweiterte No-Show-Schutz-Optionen
- Umsatzstatistiken
Business (99 EUR/Monat)
- Unbegrenzte Mitarbeiter
- Unbegrenzte Services
- Alle Professional-Funktionen
- Prioritäts-Support
- Eigenes Branding (White-Label)
- API-Zugang
(2) Bei jährlicher Zahlung gewährt der Anbieter einen Rabatt gemäß der aktuellen Preisliste auf https://terminkasten.de/preise.
(3) Der Anbieter behält sich das Recht vor, den Funktionsumfang der Tarife zu erweitern. Eine Einschränkung wesentlicher Funktionen innerhalb eines laufenden Abrechnungszeitraums erfolgt nicht.
§ 5 Preise und Zahlung
(1) Die aktuellen Preise sind auf der Preisseite unter https://terminkasten.de/preise einsehbar. Alle Preise verstehen sich netto zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Die Abrechnung erfolgt monatlich oder jährlich im Voraus, je nach gewähltem Abrechnungszeitraum. Die Zahlung erfolgt per Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift über Stripe.
(3) Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Preise mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen zum nächsten Abrechnungszeitraum zu ändern. Der Dienstleister hat in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt der Preisänderung.
(4) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Plattform nach einer Mahnung mit angemessener Nachfrist zu sperren. Die Buchungsseite des Dienstleisters bleibt für bereits gebuchte Termine erreichbar.
§ 6 Kostenlose Testphase
(1) Der Anbieter gewährt neuen Dienstleistern eine kostenlose Testphase von 14 Tagen. Während der Testphase stehen alle Funktionen des Professional-Tarifs zur Verfügung.
(2) Für die Testphase ist keine Angabe von Zahlungsinformationen (Kreditkarte) erforderlich.
(3) Nach Ablauf der Testphase wird das Konto automatisch deaktiviert, sofern der Dienstleister keinen kostenpflichtigen Tarif gewählt hat. Es erfolgt keine automatische Umwandlung in ein Bezahl-Abo.
(4) Während der Testphase eingegebene Daten bleiben 30 Tage nach Ablauf der Testphase gespeichert und werden anschließend gelöscht, sofern kein kostenpflichtiger Tarif aktiviert wird.
§ 7 Vertragslaufzeit und Kündigung
(1) Bei monatlicher Abrechnung kann der Vertrag mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende des jeweiligen Abrechnungsmonats gekündigt werden.
(2) Bei jährlicher Abrechnung beträgt die Mindestlaufzeit 12 Monate ab Vertragsbeginn. Der Vertrag verlängert sich automatisch um jeweils 12 Monate, sofern er nicht mit einer Frist von 30 Tagen vor Ablauf der jeweiligen Laufzeit gekündigt wird.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(4) Die Kündigung kann per E-Mail an support@terminkasten.de oder über die Kontoeinstellungen in der Plattform erfolgen.
(5) Nach Kündigung werden alle Daten des Dienstleisters innerhalb von 30 Tagen gelöscht. Der Dienstleister hat die Möglichkeit, seine Daten vor der Löschung zu exportieren.
§ 8 Stripe Connect
(1) Die Zahlungsabwicklung auf der Plattform erfolgt über Stripe Connect. Der Dienstleister schließt hierzu einen eigenständigen Vertrag mit Stripe Payments Europe Ltd. ab.
(2) Der Dienstleister ist selbst Verantwortlicher gegenüber Stripe für seine Zahlungsabwicklung. Der Anbieter haftet nicht für Störungen oder Fehler im Zahlungsverkehr, die von Stripe verursacht werden.
(3) Die Transaktionsgebühren von Stripe werden direkt von Stripe erhoben und richten sich nach den jeweils gültigen Nutzungsbedingungen und der Preisliste von Stripe.
(4) Der Dienstleister ist verpflichtet, die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von Stripe einzuhalten.
§ 9 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten im Auftrag des Dienstleisters gemäß Art. 28 DSGVO. Die Einzelheiten der Auftragsverarbeitung regelt der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), der unter https://terminkasten.de/auftragsverarbeitung einsehbar ist und mit der Registrierung akzeptiert wird.
(2) Der Dienstleister bleibt Verantwortlicher im Sinne der DSGVO für die personenbezogenen Daten seiner Endkunden, die über die Plattform verarbeitet werden.
(3) Der Dienstleister ist verpflichtet, seine Endkunden über die Datenverarbeitung im Rahmen der Terminbuchung zu informieren (Datenschutzerklärung).
(4) Weitere Informationen zur Datenverarbeitung durch den Anbieter finden Sie in der Datenschutzerklärung.
§ 10 Verfügbarkeit
(1) Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit der Plattform von 99,5% im Jahresmittel an (Uptime-Ziel). Hiervon ausgenommen sind geplante Wartungsfenster sowie Ausfälle, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen (z.B. Störungen bei Drittanbietern, höhere Gewalt).
(2) Geplante Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Geschäftszeiten (werktags 9-18 Uhr MEZ) durchgeführt und mindestens 48 Stunden im Voraus angekündigt.
(3) Der Anbieter übernimmt keine Garantie für die ununterbrochene Verfügbarkeit der Plattform. Ansprüche des Dienstleisters wegen kurzzeitiger Ausfälle sind ausgeschlossen, es sei denn, der Anbieter hat die Störung vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht.
§ 11 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters beruhen.
(2) Der Anbieter haftet für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
(3) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung des Anbieters auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden beschränkt. Die Haftung ist in diesem Fall auf den Betrag der vom Dienstleister in den letzten 12 Monaten gezahlten Vergütung begrenzt.
(4) Eine weitergehende Haftung des Anbieters ist ausgeschlossen.
(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
(6) Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die durch Fehlfunktionen von Drittanbieterdiensten (insbesondere Stripe, Vercel) verursacht werden, es sei denn, der Anbieter hätte die Störung durch zumutbare Maßnahmen verhindern können.
§ 12 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll eine Regelung gelten, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung am nächsten kommt (Salvatorische Klausel).
(4) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform. Der Anbieter kann die AGB mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen ändern. Die geänderten AGB gelten als genehmigt, wenn der Dienstleister nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Änderung widerspricht. Der Anbieter wird auf die Bedeutung des Schweigens bei Mitteilung der Änderung hinweisen.
Hinweis: Diese AGB wurden als Entwurf erstellt und ersetzen keine Rechtsberatung. Bitte lassen Sie die Angaben vor dem Launch von einem Rechtsanwalt prüfen.